Vom Bergquell-Naturteich direkt vor der Haustür bis zum größten und wärmsten See Kärntens — drei Seen, drei Charaktere, alle in unter einer Stunde von der Berglodge erreichbar.
Warum Hochrindl die perfekte Sommerbasis für Kärntens Seenwelt ist
Die Berglodge liegt auf 1.630 Metern in den Gurktaler Alpen — und das ist im Sommer dein Vorteil. Während es im Tal an Hitzetagen drückend wird, weht hier oben ein kühler Almwind. Du startest morgens vom Steingartenweg 3 mit Bergblick, fährst gemütlich ins Seetal hinunter, schwimmst in Trinkwasserqualität, und bist am Abend wieder oben in deiner privaten Fasssauna. Genau diese Mischung aus Höhenlage, Ruhe und kurzer Anfahrt zu drei sehr unterschiedlichen Seen macht den Unterschied. Hochrindl ist kein Strandurlaub im klassischen Sinn — es ist ein Bergurlaub mit Seenoption. Im folgenden Guide bekommst du die drei schönsten Seen rund um Hochrindl: was sie ausmacht, was du dort wirklich tun kannst und wie lange du fährst.
1. Naturbadeteich Sirnitz — der Heimsee, rund 10 km von der Berglodge
Wenn du nur „kurz mal eintauchen" willst, ist der Naturbadeteich in Sirnitz-Frankenberg dein Spot. Du brauchst etwa 10 bis 15 Autominuten von der Berglodge hinunter ins Tal — und stehst direkt am Ortseingang von Sirnitz vor einem 30 mal 70 Meter großen Schwimmbereich aus kristallklarem Bergquellwasser. Hier kommt kein Chlor zum Einsatz, die Reinigung funktioniert über natürliche Selbstreinigung der Pflanzenzone. Das Wasser ist kühl, klar und schmeckt nach Berg.

💡 Insider-Tipp: Geh früh.
Zwischen 10 und 12 Uhr ist die Liegewiese noch leer, die Sonne steht schon über dem Almrücken, und du hast den 2-Meter-Sprungturm fast für dich allein. Ab 14 Uhr füllt sich der Teich mit einheimischen Familien — dann wird's lebendig.
Für Familien ist der Teich Gold wert: Es gibt einen abgetrennten Kleinkindbereich, einen „Plätscher-Spielplatz" zu den vier Elementen Wasser, Erde, Feuer und Luft, eine Rutsche, einen Beachvolleyballplatz und Tischtennis. Das Buffet vor Ort reicht für ein entspanntes Mittagessen — du musst also nichts schleppen. 2018 wurde die ganze Anlage neu gemacht, sie ist also auch infrastrukturell auf der Höhe.
Was diesen Teich zum „Heimsee" der Berglodge macht: Du sparst dir die lange Talfahrt. Wenn die Kinder um 16 Uhr quengeln oder das Wetter umkippt, bist du in 15 Minuten wieder oben — Sauna an, Kaminfeuer, fertig. Für den ersten Anreisetag oder den Abreisemorgen ist das ideal, weil du nicht erst eine Stunde fahren musst, um ans Wasser zu kommen.
2. Millstätter See — der tiefste und ruhigste See Kärntens, rund 45 Autominuten
Über Ebene Reichenau, Patergassen und Bad Kleinkirchheim erreichst du in rund 45 Minuten den Millstätter See — Kärntens zweitgrößten und mit 141 Metern tiefsten See. Er ist 11,5 Kilometer lang, bis zu 1,8 Kilometer breit und liegt auf 588 Metern Seehöhe. Das gewaltige Wasservolumen macht den See temperaturstabil: Auch nach einem Regentag ist er nicht ausgekühlt, im Hochsommer erreicht das Ufer bis zu 26 Grad. Das Wasser hat offizielle Trinkwasserqualität — du kannst es im Wortsinn trinken.
Rund um den See verteilen sich zwölf Strandbäder mit Stegen, Liegewiesen, Buffets und Infrastruktur. Für Wanderer ist der etwa 200 Kilometer lange Millstätter See Höhensteig ein Highlight — du kannst Etappen auch als Tagestour gehen und mit einem Linienschiff zurück ans Ausgangsufer fahren. Das ist der entspannteste der drei Seen: weniger Trubel als am Wörthersee, mehr Bergkulisse, mehr Stille am Ufer.
💡 Insider-Tipp: Park nicht in Millstatt direkt.
Im Hochsommer sind die zentralen Parkplätze überlaufen und teuer. Fahr nach Döbriach am Ostufer — dort gibt's mehr Platz, einen langen flachen Sandstrand (untypisch für Kärntner Seen, sonst meist Kies oder Wiese) und es ist familienentspannter.
Für romantische Paare ist die Westseite (Millstatt, Pesenthein) die schönere Adresse: historische Stiftsanlage, Promenade, gute Restaurants. Für Familien und Aktivurlauber: Döbriach am Ostufer. Beide Seiten sind über die Uferstraße in 20 bis 25 Minuten verbunden.
Ein zweiter Pluspunkt der Anfahrt: Du fährst durch Bad Kleinkirchheim — und kannst entweder hin oder zurück einen Stopp in der Therme Römerbad einplanen. Liegt 20 Autominuten von der Berglodge entfernt und ist bei Schlechtwetter ohnehin Plan B.

3. Wörthersee — der größte und wärmste See Kärntens, rund 45 bis 60 Autominuten
Über Feldkirchen erreichst du in rund 45 bis 60 Minuten den Wörthersee — Kärntens größten See und einen der wärmsten Alpenseen Europas. Er ist 19,39 km² groß, etwa 16,5 Kilometer lang und liegt auf 439 Metern Seehöhe. Im Hochsommer klettert die Wassertemperatur an den flacheren Buchten auf bis zu 28 Grad — das ist die obere Grenze dessen, was ein Alpensee schafft, und der Grund, warum der Wörthersee international für „Karibik-Optik" mit türkisgrünem Wasser bekannt ist. Die Färbung entsteht durch Kalkgehalt, Pflanzenwelt und Tiefe. Ein EU-Bericht aus 2021 bestätigte 97,7 % Reinheit — also Trinkwasserqualität.
Der Wörthersee ist der „glamouröse" der drei Seen: Promenade in Velden, Schiffsanleger in Pörtschach, Klagenfurter Altstadt 15 Minuten vom Ostufer. Wer einen Tag „mehr See, mehr Stadt, mehr Programm" will, fährt hierher.
💡 Insider-Tipp: Pyramidenkogel mitnehmen.
Direkt am Südufer steht der mit 100 Metern Höhe weltweit höchste Holz-Aussichtsturm. Von der Plattform auf 71 Metern siehst du den ganzen See bis nach Italien. Zurück nach unten geht's optional über die mit 120 Metern längste überdachte Gebäuderutsche Europas — 52 Meter Höhenunterschied, 25 km/h Endgeschwindigkeit. Erwachsene zahlen 17 Euro Eintritt, das Rutschen-Ticket kommt mit 4,50 Euro extra dazu. Mindestgröße für die Rutsche: 130 cm.
Für Strandtage stehen am Wörthersee mehrere große Bäder zur Wahl. Das Strandbad Klagenfurt ist Europas größtes Binnenseebad und ein Klassiker — Stege, riesige Liegewiese, klassische Wörthersee-Atmosphäre. Das Parkbad Krumpendorf bietet auf 20.000 m² Bocciabahn, Beachvolleyball, Tischtennis und einen großen Kinderspielplatz — ideal mit Familie. Wer's ruhiger mag, fährt nach Maria Wörth ans Südufer.
Wichtig zur Anfahrt: Wörthersee ist der weiteste der drei Seen — plan eher einen Ganztagesausflug ein, nicht nur einen Halbtag. Idealerweise verbindest du Pyramidenkogel mit einem späten Nachmittag am See und einem Abendessen in Velden oder Pörtschach.
Welcher See passt zu welchem Tag?
Damit du nicht jeden Tag neu überlegen musst, hier die Faustregel: Halbe Badetage und spontane Sprünge ins Wasser gehen nach Sirnitz — schnell hin, schnell zurück, günstig, klein, ehrlich. Ganztagesausflüge in entspannter Bergsee-Atmosphäre mit Trinkwasserqualität, langen Spaziergängen und ohne Stadtgetümmel: Millstätter See — eine knappe Stunde Fahrt, dafür Ruhe und Tiefe. Ganztagesausflüge mit „Wörthersee-Flair" — türkisgrünes Wasser, Promenade, Pyramidenkogel, Schiff fahren, Abendessen am See: dann Wörthersee — die weiteste Anfahrt, aber das vollste Programm.
Bei Regen oder kühlen Tagen verschiebst du den Seetag und gehst stattdessen 20 Autominuten in die Therme Bad Kleinkirchheim — das ist der dritte Joker und einer der Gründe, warum die Berglodge auch im Schmuddelwetter funktioniert.
Praktische Tipps für deinen Badetag ab Berglodge
Pack die Badesachen schon am Vorabend, denn die Strandbäder am Wörthersee und Millstätter See füllen sich ab 11 Uhr — wer um 9:30 startet, hat die schönsten Plätze und im Hochsommer auch noch Parkplatz. Trinkflasche mitnehmen ist Pflicht, weil die kostenlosen Seezugänge keine Buffets direkt am Wasser haben. Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor ist wichtiger, als viele denken — die Berglodge liegt auf 1.630 Metern, und schon ab 1.000 Metern ist die UV-Belastung deutlich höher als im Flachland.
Wenn du mit Kindern unterwegs bist, plane den Badetag so, dass du nach dem Mittagessen kurz einen Programmpunkt einbaust — das verlängert den „Output" des Tages und vermeidet das klassische Drei-Uhr-Nachmittag-Tief. Am Wörthersee bietet sich der Pyramidenkogel oder Minimundus in Klagenfurt an, am Millstätter See der Schluchtweg in Millstatt oder eine Schifffahrt.
Tankstopp planen: Auf der Hochrindl-Landesstraße L65 selbst gibt's keine Tankstellen — der nächste Spritstopp ist in Sirnitz oder Feldkirchen. Wer mit halbem Tank vom See zurückkommt, riskiert sonst eine zähe Suche.
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Häufige Fragen zu den Seen rund um Hochrindl
Drei Seen, drei Charaktere — und alle in unter einer Stunde Fahrzeit von der Berglodge. Wer im Sommer nach Hochrindl kommt, bucht nicht einfach Strandurlaub, sondern das bessere Konzept: morgens Bergluft auf 1.630 Metern, mittags Trinkwasser-See, abends Sauna mit Panoramablick. Genau diese Mischung bekommst du in einem reinen Seenurlaub im Tal nicht.
Die Berglodge in Steingartenweg 3 bietet Platz für bis zu sechs Personen in zwei Schlafzimmern mit zwei Kingsize- und zwei Einzelbetten, dazu private Fasssauna, 590 m² Garten und direkte Buchung ohne Plattformprovision. Die Juli- und Augustwochen sind erfahrungsgemäß im Frühjahr ausgebucht — sicher dir deinen Wunschtermin am besten jetzt.
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